SMQ Stuttgart | Über DigiTales Kita
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Über DigiTales Kita

Aufklärung und Unterstützung in der Mediennutzung

PILOTPROJEKT IN DER KINDERTAGESSTÄTTE

SEELBERG, S-BAD CANNSTATT

FAQs

1. Projektziele / Projektidee

In der Jugend- und Familienhilfe des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. /Soziale Medienbildung und Medienqualifizierung (SMQ) startete mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 ein zweijähriges Projekt in der Kindertagesstätte Seelberg in Stuttgart-Bad Cannstatt.

Um die Medienkompetenz der drei involvierten Zielgruppen – pädagogische Fachkräfte, Eltern und Kinder – zu erhöhen und vor allem um ein höheres Bewusstsein für die Wichtigkeit von Medienbildung als Kulturtechnik schon im frühkindlichen Bereich zu schaffen, wird diese Projektidee umgesetzt.

Während des Projektes wird beobachtet und evaluiert werden, inwiefern sich die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren tatsächlich für das Arbeiten mit Medien begeistern lassen und wie eine altersgerechte Medienbildung aussehen kann.

Dieser spannenden Fragestellung wird in sogenannten Lernlaboren nachgegangen. Diese stellen eine Säule des Projektes dar, die von Medienkompetenzangeboten für die pädagogischen Fachkräfte und für die Eltern begleitet wird.

2. Ausgangslage / Hintergrund

Fakt ist, dass die Medienbiografien der Kinder mit zunehmender Vollausstattung der Haushalte an digitalen Endgeräten, vom Alter der Kinder her, immer früher beginnen. Der Medienmarkt für Kinder beginnt inzwischen ab einem Alter von ca. 1,5 Jahren und geht stark mit einer Digitalisierung des Spielzeugmarktes einher.

Laut aktueller Studien wie DJI „Digitale Medien: Beratungs-, Handlungs-, und Regulierungsbedarf aus Elternperspektive“, DIVSI (Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet) und JFF „MoFam –  Mobile Medien in der Familie“ gibt es nach wie vor einen anhaltend hohen Informations- und Beratungsbedarf bei Trägern von pädagogischen Einrichtungen und deren Personal und den Eltern selbst.

Das Gefühl nicht auf dem Laufenden zu sein, etwas verpasst zu haben und etwas nicht richtig zu machen ist dabei vorherrschend. Obwohl es viele Materialien, viele Bücher und Internetportale zum Thema Medienkompetenz und Medienbildung gibt, herrscht Verunsicherung.

Medienkompetenz bzw. Medienbildung  ist inzwischen zu einem kontroversen und in Teilen auch populistisch diskutierten Thema geworden. So kommt bezüglich der Fragestellung in welchem Alter mit digitaler Bildung für die Kinder begonnen werden soll, vor allem aus Kreisen der Hirnforschung, Entwicklungspsychologie, der Kinderärzteschaft und der Kriminologie eine häufige Überbetonung der Gefahren und des Suchtpotentials und somit das Plädoyer für ein möglichst spätes Einstiegsalter.

Aus der Ecke der Industrie 4.0-Vertreter wird hingegen ein möglichst frühes Einstiegsalter propagiert, um den Wirtschafts- und Bildungsstandort Deutschland mit digitalem Know-How rechtzeitig gesichert und nicht abgehängt zu wissen.

3. Zielgruppen

Zielgruppen sind die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertagestätten, die Eltern und die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren.

4. Können weitere Kitas bereits ebenfalls am Projekt teilnehmen?

Ab dem 01.01.2018 können sämtliche interessierten Kitas bereits Elternabende  bzw. Elterncafes buchen -> siehe KitaEltern

5. Gibt es eine Evaluation?

Es werden die drei Säulen des Projektes – die Arbeit mit den päd. Fachkräften, Eltern und den Kindern – entsprechend evaluiert, um anderen Kitas KnowHow /Arbeitsmaterialien etc. zur Verfügung stellen zu können.

6. Von wem wird das Projekt gefördert?

Das Projekt wird von der Auerbach Stiftung gefördert und inhaltlich begleitet.

Eine aktuelle Herausforderung unserer Zeit liegt in der bewussten und sinnvollen Nutzung unterschiedlicher Medien

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