SMQ Stuttgart | Check!Medien
15329
page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,page,page-id-15329,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-10.1.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive

Check!Medien

Aufklärung und Unterstützung in der Mediennutzung

 

 

 

 

CROSSMEDIA-, SOZIALRAUM- UND GEMEINWESENPROJEKT:

Video / DVD-Produktion „Check! Medien – 10 Gebote für Kinder und Jugendliche“

FAQs

1. Projektidee

Kinder und Jugendliche erarbeiten in einem crossmedialen redaktionellen Prozess Gebote zur Mediennutzung. Diese werden filmisch umgesetzt und dienen später als Ratgeber. Die Verbreitung findet über DVD, Web 2.0 Uploads und Social Media statt.

Die Produktion und Gestaltung einer DVD mit zehn Clips zur Mediennutzung für Kinder und Jugendliche findet in einem Sozialraum (Stuttgart Süd) unter der Regie und Hauptverantwortung von Kindern und Jugendlichen selbst statt. Hierbei gibt es in der Mörike-Schule eine Hauptkooperationsschule.

Dabei werden die Storyboards / Inhalte, Drehbücher / Produktionsfahrplan, Interviewleitfäden etc. gemeinsam mit Medienpädagogen ausgearbeitet. Die Jugendlichen agieren in einem Work in Progress-Prozess unter Anleitung und sind dabei als Ideengeber, Netzwerker, Drehbuchautoren, Regisseure, Kameraleute, Interviewer, Darsteller, Produktionsleiter usw. gefragt.

2. Partizipation

Der redaktionelle Prozess wird dabei im Sinne von Crossmedia geöffnet, über Social Media können auch junge Menschen an der Erarbeitung der Checkpoints von Check!Medien partizipativ mitwirken, die nicht der physischen Redaktion angehören.

Auch der spätere Prozess der Clipdrehs wird geöffnet. Verschiedene Milestones und „Making Of“-Dokumentationen bilden dabei den Projekt- und Prozessverlauf ab und stehen partizipativ für Kommentare und Feedback zur Verfügung.

3. Projektziele

Die Bearbeitung des Themas „Medienkompetenz, Jugendmedienschutz und Aufklärung“ durch Jugendliche für andere Jugendliche. Die einzelnen Gebote sollen später ein Medienkompetenz-Ratgeber für Kinder und Jugendliche sein, als Orientierung dienen und aufklären.

Geplant ist es DVD’s herstellen zu lassen und die Gebote auch zum Download und zur Verbreitung über Social Media zur Verfügung zu stellen.

4. Zielgruppe des entstandenen Produktes „Check!Medien“

Zielgruppe der fertigen DVD sind hauptsächlich einzelne Kinder und Jugendliche, im Besonderen Klassensprecher, SMV-Vertreter und Jugendräte. Basierend auf dem Peer to Peer bzw. Peer Education-Ansatz – von Jugendlichen für Jugendliche. Aber auch Lehrer, Eltern und sozialpädagogische Fachkräfte sind als Multiplikatoren auf der zweiten Ebene Zielgruppe für die Mediennutzungsspots.

5. Inhalt / Nutzen

Es geht inhaltlich hauptsächlich um die Fragestellung „Was sind Chancen, was sind Risiken und was empfehlen die teilnehmenden jungen Menschen als Check!Medien-Redaktion den späteren Adressaten?“

Alle am Projekt Beteiligten müssen sich während des laufenden Produktionsprozesses mit ihrer eigenen Mediennutzung und ihrem eigenen Medienverhalten auseinandersetzen, um den inhaltlichen Transfer leisten zu können -> Definieren der 10 Gebote und deren inhaltliche und filmische Ausgestaltung.

Im Internetzeitalter schaffen es „Nachrichten“ und „Tipps/Ratgeber“ innerhalb von Sekunden zum Teil Massen von Menschen zu erreichen. Doch was ist eine seriöse Quelle? Was ist eine seriöse Information? Welche Verantwortung haben Filmemacher, Journalisten und Redakteure und auch Facebookposter, YouTube-Uploader, Blogger etc. gegenüber der „Wahrheit“?

Was bedeutet der Begriff Recherchekompetenz? Wann ist die Grenze zur Manipulation überschritten? Welchen Einfluss haben Schnitt, Bildauswahl, Kameraeinstellung und Musik auf das spätere Produkt? Diese Fragestellungen werden im Laufe des Produktions- und Redaktionsprozesses der 10 Clips bearbeitet und beantwortet.

Die jungen Menschen arbeiten an ihrer Schule und im Gemeinwesen an dem Projekt. Dabei sollen bewusst Kooperationen zwischen sozialen Einrichtungen / Institutionen, Schulen, privaten Personen / Medienexperten, Fachleuten etc. eingegangen und gefördert werden.

Durch eigenes Tun verstehen die Jugendlichen die redaktionellen Prozesse und die Produktionsbedingungen und ethischen Fragestellungen besser und können sich zukünftig kritischer mit dem Medium Film, der Erarbeitung bzw. Recherche von Inhalten und deren Umsetzung auseinandersetzen, da diese auch exemplarisch für andere Medien (nicht nur Film) gelten.

6. Wann liegt die „Check!Medien“-DVD vor?

Voraussichtlich im Dezember 2016

7. Wer sind die Kooperationspartner für das Projekt Check!Medien?

Kooperationspartner sind die Mörike-Schule, das Polizeipräsidium Stuttgart und die Stadtbibliothek Stuttgart.

8. Von wem wird das Projekt Check!Medien gefördert?

Das Projekt wird von der Globus-Stiftung gefördert.

Eine aktuelle Herausforderung unserer Zeit liegt in der bewussten und sinnvollen Nutzung unterschiedlicher Medien

checkmedien-kreis-200x200 Kopie